DIN EN ISO 9004 Qualitätsmanagement – Anleitung zum Erreichen nachhaltigen Erfolgs

Die DIN EN ISO 9004 „Qualitätsmanagement – Qualität einer Organisation – Anleitung zum Erreichen nachhaltigen Erfolgs“ mit dem Ausgabestand August 2018 wurde bereits veröffentlicht. Die DIN EN ISO 9004 bietet eine Anleitung, die, unter Verweisung auf die in ISO 9000:2015 festgelegten Qualitätsmanagementgrundsätze, Organisationen dabei unterstützen soll, nachhaltigen Erfolg in einer komplexen, anspruchsvollen und von permanenten Veränderungen geprägten Umgebung zu erzielen. Kollektiv angewendet können Qualitätsmanagementgrundsätze eine vereinheitlichende Grundlage für die Werte und Strategien einer Organisation bieten. Während sich ISO 9001:2015 darauf konzentriert, Vertrauen in die Produkte und Dienstleistungen einer Organisation zu schaffen, dient die DIN EN ISO 9004 dazu, Vertrauen in die Fähigkeit der Organisation zu erzeugen, nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

EnergieEffizienz-Messe am 28. und 29. August in Frankfurt/Main

Sie finden uns im August auf der Leitmesse für Energieeffizienz in Unternehmen, Kommunen und Immobilienwirtschaft.

Die EnergieEffizienz-Messe ist Treffpunkt für 2.500 nationale und internationale Fachbesucher. 400 Experten stellen an Messeständen und in rund 60 Programmpunkten aktuelle Lösungen und Trends rund um das Thema Energieeffizienz vor.

Wir würden uns freuen, Sie auf unserem Messestand begrüßen zu dürfen, um über die Themen „Energiemanagement“ und „Energieeffizienz in der Industrie“ ins Gespräch zu kommen.

Termin: 28. und 29.08.2018, 10:00 – 16:00 Uhr
Anschrift: IHK Frankfurt am Main | Börsenplatz 4 | 60313 Frankfurt am Main
Stand: Plenarsaal 2. OG

Sie benötigen eine Gastkarte? Nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit uns auf!

Änderung Energiesteuergesetz „Bestimmte Prozesse“

Ab dem 01.01.2018 gelten für die Beantragung von Steuerentlastungen für bestimmte  Prozesse und Verfahren (§ 51 EnergieStG) teilweise neue Voraussetzungen.

Betroffen sind ausschließlich Betreiber von thermischen Nachverbrennungsanlagen (TNV = Reinigung belasteter Abluft).

Bisher hat es ausgereicht, um eine Erstattung der Energiesteuer zu erhalten, das Energieerzeugnis in einer TNV schlicht zu verheizen. Jetzt ist neben dem Verheizen ein zweiter Verwendungszweck Voraussetzung: Der sogenannte Dual-Use-Prozess. Dies bedeutet, dass das Energieerzeugnis selbst, seine chemischen Bestandteile oder dessen Verbrennungsprodukte (üblicherweise Kohlendioxid) verfahrenstechnisch bzw. chemisch für die thermische Abfall- oder Abluftbehandlung zwingend erforderlich sind.“ (Quelle: zoll.de)

Aufgrund der neuen Bestimmungen wird bei Antragsstellung ab 2018 eine aktualisierte Betriebserklärung notwendig. Da es bei den Hauptzollämtern noch keine einheitliche Vorgehensweise zu den neuen Richtlinien gibt, empfiehlt es sich mit unterjährigen Anträgen zu warten, bis mehr Klarheit herrscht.

Technische Regeln für Gefahrstoffe

Anfang Mai 2018 wurden auf der Homepage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin drei Technische Regeln für Gefahrstoffe in geänderter und ergänzter Fassung veröffentlicht:

1. TRGS 220 Nationale Aspekte beim Erstellen von Sicherheitsdatenblättern“

In der Anlage zur TRGS 220 wurde

  • in Nummer 4.2 Absatz 6 neu gefasst und wurden die Absätze 7 und 8 gestrichen.
  • in Nummer 4.4.1 Absatz 2 wurde Satz 4 neu gefasst.
  • in Nummer 4.4.6 Absatz 3 wurde in der Tabelle der Eintrag zu 2-Butoxyethanol geändert.

Außerdem wurde eine ganze Reihe von redaktionellen Änderungen vorgenommen.

2. TRGS 900 „Grenzwerte“

In der TRGS 900 in Kapitel 3 unter „Bemerkungen“ muss es in Nummer (3) im Klammerausdruck „krebserzeugend Kategorie 1B“ heißen.
Außerdem wird folgende neue Nummer (27) angefügt: „Für die Schleifmittelindustrie gilt gemäß der registrierten Verwendung nach der EU-REACH-Verordnung bis 28. Februar 2023 ein AGW von 5 mg/m3.“
In der langen Liste der Arbeitsplatzgrenzwerte in Kapitel 3 wurden folgende Einträge geändert und ergänzt:

  • Natriumbenzoat (als Benzoat)
  • Kaliumbenzoat (als Benzoat)
  • N-(3-Aminopropyl)-N-dodecylpropan-1,3- diamin
  • Benzoesäure
  • Bismutvanadiumtetraoxid
  • 1-Ethylpyrrolidin-2-on
  • Furan
  • 2-Phenoxyethanol
  • Naphthalin

Die Einträge zu Indium und seinen Verbindungen wurden berichtigt.
Die Einträge 2-Butoxyethanol, 2-Butoxyethyl-acetat, Fluoride, Naphthalin, Nitrobenzol, Phosphorpentoxid, Tetrachlorethylen (Per) und Zinn(II)-Verbindungen (anorganische) erhielten die Bemerkung „EU“.
In der CAS-Nummern-Aufzählung in Kapitel 4 wurden folgende Einträge ergänzt:

  • Benzoesäure
  • Furan
  • Natriumbenzoat (als Benzoat)
  • Kaliumbenzoat (als Benzoat)
  • N-(3-Aminopropyl)-N-dodecylpropan-1,3- diamin
  • 1-Ethylpyrrolidin-2-on
  • Bismutvanadiumtetraoxid

3. TRGS 905 „Verzeichnis krebserzeugender, keimzellmutagener oder reproduktionstoxischer Stoffe“

In der TRGS 905 wurde in Nummer 1 der Absatz 4 neu gefasst und in Nummer 3 in der Liste der Eintrag zu Blei-Metall gestrichen.

EnergieEffizienz-Messe am 28. und 29. August in Frankfurt/Main

Sie finden uns im August auf der Leitmesse für Energieeffizienz in Unternehmen, Kommunen und Immobilienwirtschaft.
Die EnergieEffizienz-Messe ist Treffpunkt für 2.500 nationale und internationale Fachbesucher. 400 Experten stellen an Messeständen und in rund 60 Programmpunkten aktuelle Lösungen und Trends rund um das Thema Energieeffizienz vor.

Wir würden uns freuen, Sie auf unserem Messestand begrüßen zu dürfen, um über die Themen „Energiemanagement“ und „Energieeffizienz in der Industrie“ ins Gespräch zu kommen.
Termin: 28. und 29.08.2018, 10:00 – 16:00 Uhr
Anschrift: IHK Frankfurt am Main | Börsenplatz 4 | 60313 Frankfurt am Main
Stand:
Plenarsaal 2. OG

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Übergang von BS OHSAS 18001:2007 auf ISO 45001:2018

Mit dem Erscheinen der neuen Norm beginnt eine 3-jährige Übergangsfrist. Bis zum Ablauf der Übergangsfrist – am 11.03.2021 – behalten alle Zertifikate nach BS OHSAS 18001:2007 noch ihre Gültigkeit. Während der 3-jährigen Übergangsfrist haben die Normanwender ausreichend Gelegenheit, ihr Arbeitsschutzmanagementsystem an die neuen Anforderungen der ISO 45001:2018 anzupassen. Aufgrund der umfangreichen Änderungen durch die ISO 45001:2018 gegenüber der BS OHSAS 18001:2007 empfehlen wir allen Anwendern, sich rechtzeitig mit den Anforderungen der ISO 45001:2018 auseinanderzusetzen. Für die Umstellung der Zertifizierung von BS OHSAS 18001:2007 auf die ISO 45001:2018 stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl: # Umstellung im Rahmen eines regulären Überwachungs- oder Rezertifizierungsaudits mit einem zusätzlichen Mehraufwand ab 1,0 Audittag oder # Umstellung in einem separaten, außerplanmäßigen Umstellungsaudit unter Berücksichtigung von erforderlichen Mehraufwänden. Alle bestehenden Zertifikate nach BS OHSAS 18001:2007, die nicht innerhalb der 3-jährigen Frist umgestellt werden, verlieren ab dem 11.03.2021 ihre Gültigkeit.

ISO 45001 – Es geht los

Nach finaler Abstimmung, welche zum 25. Januar 2018 beendet wurde, ist der ISO/FDIS 45001 nunmehr freigegeben. Mit der finalen Veröffentlichung rechnen wir bis Ende Februar 2018. Unsere Experten stehen in den Startlöchern, um auch Ihr Arbeits- und Gesundheitsmanagementsystem nach dieser Norm zu auditieren.

Mehr Infos zu Arbeitsmanagementsystemen finden Sie hier.
Sie können auch gerne unsere Experten ansprechen.

Die Revision der DIN EN ISO 50001 kommt voran

Der internationale Standard für Energiemanagementsysteme wird aktualisiert und der Draft International Standard (DIS) ist mittlerweile erreicht. Der deutsche Entwurf DIN EN ISO 50001:2017 ist nun verfügbar.
Fünf Jahre nach der Veröffentlichung wurde im letzten Jahr der Revisionsprozess gestartet und somit das vor allem in Deutschland sehr beliebte Regelwerk zur Zertifizierung von Energiemanagementsystemen auf Aktualität geprüft. Rund 50% der weltweit durchgeführten Zertifizierungen erfolgten in Deutschland. Der Draft International Standard (DIS) wurde kürzlich veröffentlicht, d.h. die nationalen Normungsgremien können jetzt bis Mitte November über den Entwurf abstimmen.
Bereits heute schon klar ist, dass die sogenannte High Level Structure auch in der DIN EN ISO 50001:2017 Anwendung finden wird. Diese Struktur die auch beiden Regelwerken ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001 und ISO 45001 genutzt wird macht es Ihnen leichter integrierte Managementsysteme aufzubauen.

Wir werden Sie über die Änderungen weiter auf dem Laufenden halten und Sie zu gegebener Zeit mit weiteren Materialien und offenen Schulungen informieren.

Quelle: https://www.iso.org/2016/11/Ref2135.html

Förderprogramm Energiemanagementsysteme wird im Jahr 2017 fortgeführt

Ab dem 1. Januar 2017 gilt die neue Richtlinie für die Förderung von Energiemanagementsystemen vom 20. Dezember 2016. Die Förderrichtlinie (Richtlinie für die Förderung von Energiemanagementsystemen vom 20. Dezember 2016 (Fundstelle: BAnz AT 29.12.2016 B1)) wurde vor allem redaktionell überarbeitet. Eine wesentliche inhaltliche Änderung gegenüber der vorhergehenden Richtlinie ist die Streichung des Fördertatbestands der Testierung eines alternativen Systems gemäß Anlage 2 der SpaEfV. Alle übrigen Maßnahmen wie die Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems, die externe Beratung zur Einführung eines solchen, der Erwerb und die Installation von Messtechnik und Software sowie die Schulung von Mitarbeitern zu Energie- bzw. Managementbeauftragten werden weiterhin mit den bereits bekannten Fördersummen gefördert.

Veröffentlichung der ISO 45001 voraussichtlich erst im Frühjahr 2018

Die Internationale Norm ISO 45001 „Arbeitsschutzmanagementsysteme – Anforderungen mit Leitlinien zur Anwendung“ wird wohl nicht mehr im Jahr 2017 erscheinen. Auf der internationalen PC 283 Sitzung in Toronto (2016) zur Beratung der Kommentare aus dem Entwurf (DIS 1) wurde beschlossen, dass ein zweiter Norm- Entwurf (DIS 2) erforderlich ist. Die abschließende Sitzung der Working Group (WG 1) zur Beratung aller Kommentare und Einsprüche sowie zur Vorbereitung des DIS 2 findet im Februar 2017 in Wien statt. Somit ist erst im März/April 2017 mit dem DIS 2 und frühestens im Oktober/November 2017 mit dem Schlussentwurf (FDIS) zu rechnen. Vor diesem Hintergrund wird die Veröffentlichung der DIN ISO 45001 „Arbeitsschutzmanagementsysteme – Anforderungen mit Leitlinien zur Anwendung“ erst im Frühjahr 2018 erwartet. Quelle: www.iso.org

Kür statt Pflicht gewählt!

Caritasverband Koblenz e.V. wurde erfolgreich nach DIN EN ISO 50001:2011 zertifiziert

Wir sind nicht nur im industriellen Umfeld tätig! So standen unsere Auditoren Hans-Werner Lortz und Stefan Eckhardt vor der Herausforderung, das Energiemanagementsystems des Caritasverbandes Koblenz e.V. / CarMen gem. GmbH zu auditieren. Wie Martina Best-Liesenfeld, Direktorin der Caritas, bei der Übergabe der Zertifikate für das bestandene Zertifizierungsaudit bestätigte, entschied man sich bewusst für eine Zertifizierung. „Wir wollen schließlich nicht nur wissen, wofür wir wieviel Energie verbrauchen, sondern auch den Bedarf minimieren.“ An 16 unterschiedlichen Standorten wurde eine energetische Bestandsaufnahme durchgeführt und parallel eine normkonforme Dokumentation aufgebaut, die in das schon erfolgreich zertifizierte QM-System integriert wurde. Diese gelungene Integration sowie die Motivation und das Engagement aller Mitarbeiter für das Energiemanagementsystem waren für unser Auditteam auch ein herausragendes Merkmal des Caritasverbandes Koblenz e.V / CarMen gem. GmbH.

100. Energieeffizienz-Netzwerk gegründet

Was haben ein Fußballclub, ein Zoo und die Stadtwerke gemeinsam? Sie engagieren sich mit über 1.000 Unternehmen in Energieeffizienz-Netzwerken. Mit dem 100. Energieeffizienz-Netzwerk verdoppeln Bundesregierung und Wirtschaftsorganisationen innerhalb von neun Monaten die Zahl der Wissensplattformen. Ziel der Initiative ist es, bis zum Jahr 2020 rund 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke mit Industrie, Handwerk, Handel, Gewerbe und Energiewirtschaft zu etablieren. Insgesamt beteiligen sich seit Start im Dezember 2014 bereits mehr als 1.000 Unternehmen an der Initiative im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE). Das 100. Netzwerk, in Trägerschaft der Stadtwerke Bochum, vereint seit dem 7. Dezember 2016 den Bundesligazweitligisten VfL Bochum, den Tierpark Bochum und acht weitere Unternehmen und Einrichtungen aus der Region an einem Tisch. Auch wir sind als DMSZ in den Energieeffizienz-Netzwerken aktiv.

Gemeinsam mit der evm (Energieversorgung Mittelrhein AG) starten wir am 29. März 2017 ein Energieeffizienz-Netzwerk in Koblenz.

Für den Westerwald planen wir gemeinsam mit der evm im Herbst 2017 die Gründung eines weiteren Netzwerkes.

Mehr Informationen finden Sie hier…
Für Rückfragen sprechen Sie uns einfach an

Spitzenausgleich wird auch in 2017 weiter gewährt

Unternehmen des produzierenden Gewerbes können auch 2017 den sogenannten Spitzenausgleich bei der Strom- und der Energiesteuer in voller Höhe erhalten. Das Bundeskabinett hat am 11. Januar bestätigt, dass die Unternehmen des Produzierenden Gewerbes den notwendigen Zielwert für eine Reduzierung ihrer Energieintensität erreicht haben. Grundlage der Kabinettsentscheidung ist erneut der Bericht des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI). Der Zielwert zur Reduktion der Energieintensität beträgt im für das Antragsjahr 2017 maßgeblichen Bezugsjahr 2015 3,9 Prozent gegenüber dem sogenannten Basiswert, der jahresdurchschnittlichen Energieintensität in den Jahren 2007 bis 2012. Der Zielwert bezieht sich auf das gesamte Produzierende Gewerbe und wird nicht auf einzelne Unternehmen herunter gebrochen. Das RWI kommt in seinem Bericht zu dem Ergebnis, dass die tatsächliche Reduktion 2015 10,8 Prozent gegenüber dem Basiswert betrug. Der Spitzenausgleich wird somit auch im Jahr 2017 in voller Höhe gewährt. Der Spitzenausgleich ist seit Anfang 2013 zudem an den unternehmensindividuellen Nachweis besonderer Anstrengungen bei der Reduzierung der Energieintensität gekoppelt: Gemäß § 55 Energiesteuergesetz und § 10 Stromsteuergesetz ist die Einführung und der Betrieb eines Energie- oder Umweltmanagementsystems bzw. eines Energieaudits erforderlich.

Quelle: DIHK