ENMS NACH DIN EN ISO 50001:2018

Am 21. August 2018 wurde die aktualisierte Fassung der Energiemanagement – Norm DIN EN ISO 50001 veröffentlicht. Diese liegt derzeit nur in der englischen Version vor. Die deutsche Ausgabe wird Ende November/Anfang Dezember 2018 veröffentlicht, über den Beuth-Verlag kann sie jedoch bereits vorbestellt werden

Bei Fragen steht Ihnen die DMSZ GmbH oder Ihr Auditor zur Verfügung

Da die ISO 50001:2018 der gleichen High Level Structure (HLS) wie andere weit verbreitete ISO-Standards folgt, z.B. die ISO 9001 oder ISO 14001, lassen sich unterschiedliche Managementsysteme zukünftig besser kombinieren.

Darüber hinaus muss die Organisation auch interne und externe Einflüsse bestimmen, die im Hinblick auf das EnMs relevant sind und sich positiv oder negativ auf die Organisation auswirken können.

Weitere Schlagworte der neuen Norm sind: Interessierte Parteien, Risiken & Chancen sowie die höhere Gewichtung des Top-Managements für die Umsetzung und den Betrieb des Energiemanagementsystems. Über weitere Infos zur Umsetzung und ggf. mögliche Schulungsangebote informieren wir sobald die deutsche Übersetzung der Norm vorliegt.

Energiedatensammlung: Im Zusammenhang mit der Überwachung, Messung und Analyse der energiebezogenen Leistung steigen die Anforderungen hinsichtlich der Methodik. Insbesondere sollen statische Faktoren wie z.B. langfristige Veränderungen des Standortes oder Produktmixes stärker berücksichtigt werden. Verfügt die Organisation über Daten, die darauf hinweisen, dass relevante Variablen sich wesentlich auf die energiebezogene Leistung auswirken, fordert die Norm eine Normalisierung der Energiekennzahl bzw. der energetischen Ausgangsbasis und verweist in diesem Zusammenhang auf die Normen ISO 50006 und ISO 50015. Diese Normen müssen jedoch nicht verpflichtend angewandt werden, sondern sind als praxisnahe Hilfestellung zu verstehen.

Folgendes ist für Ihr Energiemanagemensystem zu beachten:

1. Ab dem 21.08.2021 (3 Jahre Übergangsfrist) verlieren die Zertifikate nach ISO 50001:2011 Ihre Gültigkeit.
2. Ab sofort werden die neu ausgestellten Zertifikate nach ISO 50001:2011 begrenzt mit der Laufzeit bis zum 20.08.2021.
Des Weiteren hat die IAF festgelegt, dass 18 Monate nach der Veröffentlichung keine Audits nach der alten Ausgabe mehr durchgeführt werden dürfen. D.h. ab dem 20.02.2020 müssen alle Audits (Z-, W- oder Ü-Audits) nach der ISO 50001:2018 durchgeführt werden.
Analog der Umstellung auf die neue QM und UM Norm, wird es auch einen zusätzlichen einmaligen Umstellungsaufwand für die ISO 50001:2018 geben. Dieser wird bei Wiederholungsaudits 0,25 Audittage vor Ort und bei Überwachungsaudits 0,50 Audittage vor Ort betragen.

ISO 45001:2018

Am 12.03.2018 hat die International Organization for Standardization (ISO) die neue Norm ISO 45001:2018 Occupational health and safety management systems — Requirements with guidance for use (Deutsch: Arbeitsschutzmanagementsysteme – Anforderungen mit Leitlinien zur Anwendung) veröffentlicht. Die OHSAS-Projektgruppe hat die ISO 45001: 2018 als Ersatz für OHSAS 18001: 2007 bestätigt. Daher gilt der offizielle Status von OHSAS 18001: 2007 ab 12.03.2018 als „zurückgezogen“, wobei eine dreijährige Übergangsphase beschlossen wurde. Die Übergangsfrist zur Umstellung / Migration von BS OHSAS 18001:2007 zu ISO 45001:2018 endet am 11.03.2021.

Sollten Sie ein von uns ausgestelltes DMSZ Zertifikat nach BS OHSAS 18001 haben, werden wir dieses in den nächsten Tagen gegen ein neues Zertifikat mit der Laufzeitbegrenzung bis zum 11.03.2021 austauschen.

Die DMSZ GmbH wird Anfang 2019 die Akkreditierung erreicht haben, um Sie nach dem neuen Regelwerk ISO 45001:2018 zu auditieren sowie die entsprechenden Zertifikate ausstellen zu dürfen.
Einen „Whitepaper“ mit weiteren Informationen finden Sie unter Download auf unserer Homepage.

Bei Fragen steht Ihnen die DMSZ GmbH oder Ihr Auditor zur Verfügung

Überblick über das Verpackungsgesetz für Unternehmen

Das Verpackungsgesetz wird am 01.01.2019 die bisherige Verpackungsverordnung ablösen. Adressaten sind wie bisher in erster Linie die Inverkehrbringer verpackter Waren. Änderungen ergeben sich unter anderem bei der Zuordnung zu gewerblichen oder privaten Endverbrauchern. Für den Vollzug wird eine neue „Zentrale Stelle Verpackungsregister“ geschaffen.

Welche Hersteller sind primär vom neuen Gesetz betroffen?

Das Hauptziel des neuen Verpackungsgesetzes (VerpackG) entspricht dem der bisherigen Verpackungsverordnung (VerpackV): Wer verpackte Waren für private Endverbraucher erstmals in Deutschland in Verkehr bringt, soll sich an einem dualen Entsorgungssystem beteiligen, um damit für die künftigen Entsorgungskosten aufzukommen.

Leider hat das neue VerpackG einige sprachliche Schwächen, indem es mehrfach den „Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen“ anspricht. Dies sind jedoch nicht die Produzenten von leeren Verpackungen, sondern die Erstinverkehrbringer verpackter Ware, was sich aus der Begriffsdefinition der „systembeteiligungspflichten Verpackungen“ ergibt. Diese werden als „mit Ware befüllt“ definiert.

Auch die tatsächlichen Verpackungs-Hersteller werden indirekt reglementiert, da leere Verpackungen umweltfreundlicher und recyclinggerechter gestaltet werden sollen. Diese Forderungen werden jedoch erst im Lauf der Zeit konkretisiert werden.

Welche Verpackungen müssen bei dualen Entsorgungssystemen angemeldet werden?

Die Beteiligungspflicht an dualen Entsorgungssystemen gilt wie bisher „nur“ für Verkaufsverpackungen und bei diesen „nur“ für diejenigen mit der Zielgruppe „private Endverbraucher“. Letztere werden im VerpackG wie bisher definiert, d. h. sie umfassen auch „vergleichbare Anfallstellen“ wie Gaststätten, Krankenhäuser, Büros von Freiberuflern und viele Stellen mehr, unabhängig von den dort anfallenden Abfallmengen. Außerdem gelten auch kleinere Handwerks- und kleinere landwirtschaftliche Betriebe als „private Endverbraucher“, nur hier wird auf die Größe ihrer Abfallbehälter Bezug genommen.
Ein entscheidender Unterschied zur bisherigen Rechtslage liegt darin, dass es erstmals einen Katalog geben wird, in dem je nach Branche typische Verpackungsarten und -größen aufgelistet sind und jeweils festgelegt wird, ob sie „systembeteiligungspflichtig“ sind oder nicht.

Beispiele hierzu: Systembeteiligungspflichtig ab 01.01.2019 sind:

  • Verpackungen von Druck- und Kopierpapier bis zu einer Größe von DIN A 3 (darüber nicht, also z. B. nicht für DIN A 2)
  • Verpackungen von Teigwaren bis zu 14 kg Inhalt (größere Verpackungen nicht)
  • Blisterverpackungen von Atemschutzartikeln (dagegen Faltschachteln mit diesen Artikeln nicht)

Wozu dient die neue „Zentrale Stelle Verpackungsregister“?

Die neu eingerichtete „Zentrale Stelle Verpackungsregister“ (Link zur neuen Stelle: www.verpackungsregister.org) übernimmt eine Vielzahl von Vollzugsaufgaben, die bisher zum Teil von den Abfallbehörden wahrgenommen wurden und zum Teil auch neu festgelegt wurden. Dazu gehört das Recht, den oben genannten Katalog zu erarbeiten und für verbindlich zu erklären, quasi schon im Vorgriff auf entsprechende Anfragen von ratsuchenden Herstellern.

Zu den neuen Aufgaben gehört die Einrichtung eines bundesweiten öffentlich einsehbaren Registers aller bei einem dualen System unter Vertrag stehenden Unternehmen. Dadurch soll künftig verhindert werden, dass sich Unternehmen durch „Trittbrettfahren“ ihren Pflichten aus dem Verpackungsrecht entziehen.

Pflichten der Hersteller von mit Ware befüllten systembeteiligungspflichtigen Verpackungen

Im ersten Schritt müssen potentiell betroffene Erstinverkehrbringer an Hand des o. g. Katalogs prüfen, ob die von ihnen verwendeten Verpackungen betroffen sind. Falls ja, folgen daraus im Wesentlichen folgende Pflichten:

  • Einmalige (kostenlose) Registrierung bei der Zentralen Stelle im 4. Quartal 2018 (ausdrücklich durch die Betroffenen selbst, d. h. nicht durch von ihnen beauftragte Dritte)
  • Beteiligung an einem oder mehreren dualen Entsorgungssystemen
  • Korrespondenz mit diesen Systemen (Mengenmeldungen, Abrechnung) und analoge zeitgleiche Meldungen an die Zentrale Stelle, letzteres ebenfalls ausdrücklich durch die Verpflichteten selbst und nicht durch beauftragte Dritte
  • Jährliche Abgabe einer Vollständigkeitserklärung bei der Zentralen Stelle, dies aber nur bei Überschreitung der Mengenschwellen (80 t/a Glas-, 50 t/a Papier-/Pappe-/Karton-Verpackungen, 30 t/a Kunststoff-/Verbundstoff-/Weißblech-/Aluminiumverpackungen)

Sonderregelungen für diverse Verpackungsarten werden beibehalten.

Praktisch unverändert gelten auch künftig Spezialregelungen für:

  • Serviceverpackungen (z. B. Tüten von Backwaren): Nur bei diesen kann die Systembeteiligungspflicht vom Erstinverkehrbringer der verpackten Ware auf den Verpackungslieferanten delegiert werden.
  • Pfandpflichtige Einweggetränkeverpackungen: Beteiligung am bundesweiten DPG-Pfandsystem und Pfanderhebung (Neu: Kennzeichnungspflichten der Regale im Handel)
  • Mehrwegverpackungen: Aufbau entsprechender Rücknahmelogistik usw.

Zusammengefasst in einem neuen Paragraphen 15 werden die bisher schon fast wortgleichen Anforderungen an die Erstinverkehrbringer verpackter Waren in:

  • Transportverpackungen
  • Um- und Verkaufsverpackungen für gewerbliche Endverbraucher
  • Verpackungen einiger extra definierten schadstoffhaltigen Füllgüter

Für all diese gelten Rücknahme- und Verwertungspflichten, abweichende Vereinbarungen sind möglich.

Unverändert gilt auch, dass Um- und Verkaufsverpackungen für private Endverbraucher grundsätzlich bei dualen Systemen angemeldet werden müssen und dass es hierbei nur für den Verpackungsanteil, der zu „vergleichbaren Anfallstellen“ geht, alternativ ggf. Branchenlösungen (z. B. im Kfz-Bereich) gibt. An diese werden jedoch wie bisher sehr hohe Anforderungen gestellt.

Weitere Vorgaben im Verpackungsgesetz

Das Verpackungsgesetz enthält diverse weitere Vorgaben vor allem an die dualen Entsorgungssysteme, die steigende bundesweite Verwertungsquoten erreichen und ihre Sammelstruktur mit den Kommunen und Landkreisen abstimmen müssen.

Welche anerkannten dualen Entsorgungssysteme es gibt, kann noch bis Ende 2018 auf der IHK-Homepage (Link zu jener Homepage: www.ihk-ve-register.de) abgerufen werden. Dann wird diese Homepage abgeschaltet, da die Hinterlegung von Vollständigkeitserklärungen ab Anfang 2019 nicht mehr bei den IHKs, sondern bei der Zentralen Stelle vorzunehmen ist. Wie bisher benötigen die externen Prüfer hierzu eine qualifizierte elektronische Signatur.

Förderung von Ladeinfrastruktur beim Arbeitgeber

Anteiliger Zuschuss von bis zu 40 % der Investitionskosten

Hessen forciert die Umstellung auf die Elektromobilität. Ein wesentliches Hindernis stellt dabei die noch unzureichende Ladeinfrastruktur dar. Da E-Autos während der langen Standzeiten überwiegend zu Hause oder beim Arbeitgeber geladen werden, ist ein flächendeckender Ausbau der Ladeinfrastruktur bei Unternehmen notwendig. Daher fördert das Land Hessen in 2018 und 2019 den Aufbau von Ladeinfrastruktur bei hessischen Unternehmen. Antragsberechtigt sind alle Unternehmen und Organisationen mit Sitz oder Betriebsstätte in Hessen.

Art und Umfang der Förderung

Die Zuwendung erfolgt als anteiliger Zuschuss von bis zu 40 % der Investitionskosten. Es können Normal- als auch Schnelladesäulen auf dem eigenen Betriebsgelände errichtet werden. Neben der Ladeinfrastruktur werden auch Erdarbeiten und die not- wendigen Planungsleistungen für den elektrischen Anschluss und die Installation gefördert. Die Zuwendung beträgt höchstens 500.000 Euro pro Vorhaben, pro Standort können die Erd- und Planungsarbeiten mit bis zu 25.000 Euro gefördert werden.

Förderfähig sind Vorhaben in den Jahren 2018 und 2019.

Der erste Förderzeitraum bezieht sich auf Projekte bis zum 31.10.2018. Bis zu diesem Datum können projektbezogene Aus- gaben anerkannt werden (Zahlungsnachweis). Die Errichtung der Ladeinfrastruktur muss bis spätestens 31.12.2018 abgeschlossen sein. Der zweite Förderzeitraum umfasst Projekte ab März/ April 2019 bis zum 31.10.2019. Die Errichtung der Ladeinfrastruktur muss bis spätestens 31.12.2019 abgeschlossen sein.

Antragsverfahren

Die Fördermaßnahme wird von der Hessen Agentur im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums als Projektträger durchgeführt. Die Antragstellung kann jederzeit erfolgen. Das Antragsverfahren erfolgt einstufig.

Fördergeber

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung




Inhalte

Ladeinfrastruktur beim Arbeitgeber inkl. Planungsleistungen, Netzanschluss und Erdarbeiten

Laufzeit

2018 und 2019

Einreichungen

ab sofort möglich

ISO Survey 2017

Seitens der ISO wurden die aktuellen Zahlen (Stand: 31.12.2017) der Zertifizierungen der unterschiedlichen Managementsysteme veröffentlicht.

Das Resultat über alle Länder sieht wie folgt aus:

Leichte Rückgänge sind bei der Zertifizierung von QM-Systemen nach ISO 9001 zu verzeichnen.  Das Thema Energiemanagement gewinnt weiter an Bedeutung. Hier ist eine Steigerung von 13% weltweit zu verzeichnen, 12% sind in Europa zu verzeichnen. Nach 17.102 Zertifikaten in 2016 wurden im letzten Jahr 19.024 Zertifikate ausgestellt. Alleine 8.314 Unternehmen haben davon ihren Sitz in Deutschland. Ähnlich sieht es bei der ISO / IEC 27001 aus. Global kann man einen Zuwachs um 19% auf nunmehr 39.501 Zertifikate feststellen wobei in Deutschland 1.339 Unternehmen zertifiziert sind.

DIN EN ISO 50001:2018

Am 21. August 2018 wurde die aktualisierte Fassung der Energiemanagement – Norm DIN EN ISO 50001 veröffentlicht. Diese liegt derzeit nur in der englischen Version vor.

Da die ISO 50001:2018 der gleichen High Level Structure (HLS) wie andere weit verbreitete ISO-Standards folgt, z.B. die ISO 9001 oder ISO 14001, lassen sich unterschiedliche Managementsysteme zukünftig besser kombinieren.

Darüber hinaus muss die Organisation auch interne und externe Einflüsse bestimmen, die im Hinblick auf das EnMs relevant sind und sich positiv oder negativ auf die Organisation auswirken können.

Weitere Schlagworte der neuen Norm sind: Interessierte Parteien, Risiken & Chancen sowie die höhere Gewichtung des Top-Managements für die Umsetzung und den Betrieb des Energiemanagementsystems. Über weitere Infos zur Umsetzung und ggf. mögliche Schulungsangebote informieren wir sobald die deutsche Übersetzung der Norm vorliegt.

Energiedatensammlung: Im Zusammenhang mit der Überwachung, Messung und Analyse der energiebezogenen Leistung steigen die Anforderungen hinsichtlich der Methodik. Insbesondere sollen statische Faktoren wie z.B. langfristige Veränderungen des Standortes oder Produktmixes stärker berücksichtigt werden. Verfügt die Organisation über Daten, die darauf hinweisen, dass relevante Variablen sich wesentlich auf die energiebezogene Leistung auswirken, fordert die Norm eine Normalisierung der Energiekennzahl bzw. der energetischen Ausgangsbasis und verweist in diesem Zusammenhang auf die Normen ISO 50006 und ISO 50015. Diese Normen müssen jedoch nicht verpflichtend angewandt werden, sondern sind als praxisnahe Hilfestellung zu verstehen.

Folgendes ist für Eure nächsten Audits zu beachten:

(Entsprechend der IAF Resolution 2017-14 – Transitional Arrangements for the revision of ISO 50001:2011.)

Der Termin der Veröffentlichung der ISO 50001:2018 am 21.08.2018 markiert den Startpunkt der 3-jährigen Übergangsfrist bis 20.08.2021 (Die ISO 50001:2018 ersetzt die Ausgabe ISO 50001:2011)
D.h. ab dem 21.08.2021 (3 Jahre Übergangssfrist) verlieren die Zertifikate nach ISO 50001:2011 Ihre Gültigkeit.
D.h. ab sofort sind die neu ausgestellten Zertifikate nach ISO 50001:2011 zu begrenzen mit der Laufzeit bis zum 20.08.2021.
Des Weiteren hat die IAF festgelegt, dass 18 Monate nach der Veröffentlichung keine Audits nach der alten Ausgabe mehr durchgeführt werden dürfen.
D.h. ab dem 20.02.2020 müssen alle Audits (Z-, W- oder Ü-Audits) nach der ISO 50001:2018 durchgeführt werden.
Analog der Umstellung auf die neue QM und UM Norm, wird es auch einen zusätzlichen einmaligen Umstellungsaufwand für die ISO 50001:2018 geben.
Umstellungsaufwand:
Bei der Umstellung zur neuen ISO 50001:2018 sind die Auditzeiten im Falle einer Re-Zertifizierung um 10% – jedoch mindestens 0,25 Audittage vor Ort – und im Falle einer Überwachung um 20% – jedoch mindestens 0,50 Audittage vor Ort – zu erhöhen.

DIN EN ISO 9004 Qualitätsmanagement – Anleitung zum Erreichen nachhaltigen Erfolgs

Die DIN EN ISO 9004 „Qualitätsmanagement – Qualität einer Organisation – Anleitung zum Erreichen nachhaltigen Erfolgs“ mit dem Ausgabestand August 2018 wurde bereits veröffentlicht. Die DIN EN ISO 9004 bietet eine Anleitung, die, unter Verweisung auf die in ISO 9000:2015 festgelegten Qualitätsmanagementgrundsätze, Organisationen dabei unterstützen soll, nachhaltigen Erfolg in einer komplexen, anspruchsvollen und von permanenten Veränderungen geprägten Umgebung zu erzielen. Kollektiv angewendet können Qualitätsmanagementgrundsätze eine vereinheitlichende Grundlage für die Werte und Strategien einer Organisation bieten. Während sich ISO 9001:2015 darauf konzentriert, Vertrauen in die Produkte und Dienstleistungen einer Organisation zu schaffen, dient die DIN EN ISO 9004 dazu, Vertrauen in die Fähigkeit der Organisation zu erzeugen, nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

EnergieEffizienz-Messe am 28. und 29. August in Frankfurt/Main

Sie finden uns im August auf der Leitmesse für Energieeffizienz in Unternehmen, Kommunen und Immobilienwirtschaft.

Die EnergieEffizienz-Messe ist Treffpunkt für 2.500 nationale und internationale Fachbesucher. 400 Experten stellen an Messeständen und in rund 60 Programmpunkten aktuelle Lösungen und Trends rund um das Thema Energieeffizienz vor.

Wir würden uns freuen, Sie auf unserem Messestand begrüßen zu dürfen, um über die Themen „Energiemanagement“ und „Energieeffizienz in der Industrie“ ins Gespräch zu kommen.

Termin: 28. und 29.08.2018, 10:00 – 16:00 Uhr
Anschrift: IHK Frankfurt am Main | Börsenplatz 4 | 60313 Frankfurt am Main
Stand: Plenarsaal 2. OG

Sie benötigen eine Gastkarte? Nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit uns auf!

Änderung Energiesteuergesetz „Bestimmte Prozesse“

Ab dem 01.01.2018 gelten für die Beantragung von Steuerentlastungen für bestimmte  Prozesse und Verfahren (§ 51 EnergieStG) teilweise neue Voraussetzungen.

Betroffen sind ausschließlich Betreiber von thermischen Nachverbrennungsanlagen (TNV = Reinigung belasteter Abluft).

Bisher hat es ausgereicht, um eine Erstattung der Energiesteuer zu erhalten, das Energieerzeugnis in einer TNV schlicht zu verheizen. Jetzt ist neben dem Verheizen ein zweiter Verwendungszweck Voraussetzung: Der sogenannte Dual-Use-Prozess. Dies bedeutet, dass das Energieerzeugnis selbst, seine chemischen Bestandteile oder dessen Verbrennungsprodukte (üblicherweise Kohlendioxid) verfahrenstechnisch bzw. chemisch für die thermische Abfall- oder Abluftbehandlung zwingend erforderlich sind.“ (Quelle: zoll.de)

Aufgrund der neuen Bestimmungen wird bei Antragsstellung ab 2018 eine aktualisierte Betriebserklärung notwendig. Da es bei den Hauptzollämtern noch keine einheitliche Vorgehensweise zu den neuen Richtlinien gibt, empfiehlt es sich mit unterjährigen Anträgen zu warten, bis mehr Klarheit herrscht.

Technische Regeln für Gefahrstoffe

Anfang Mai 2018 wurden auf der Homepage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin drei Technische Regeln für Gefahrstoffe in geänderter und ergänzter Fassung veröffentlicht:

1. TRGS 220 Nationale Aspekte beim Erstellen von Sicherheitsdatenblättern“

In der Anlage zur TRGS 220 wurde

  • in Nummer 4.2 Absatz 6 neu gefasst und wurden die Absätze 7 und 8 gestrichen.
  • in Nummer 4.4.1 Absatz 2 wurde Satz 4 neu gefasst.
  • in Nummer 4.4.6 Absatz 3 wurde in der Tabelle der Eintrag zu 2-Butoxyethanol geändert.

Außerdem wurde eine ganze Reihe von redaktionellen Änderungen vorgenommen.

2. TRGS 900 „Grenzwerte“

In der TRGS 900 in Kapitel 3 unter „Bemerkungen“ muss es in Nummer (3) im Klammerausdruck „krebserzeugend Kategorie 1B“ heißen.
Außerdem wird folgende neue Nummer (27) angefügt: „Für die Schleifmittelindustrie gilt gemäß der registrierten Verwendung nach der EU-REACH-Verordnung bis 28. Februar 2023 ein AGW von 5 mg/m3.“
In der langen Liste der Arbeitsplatzgrenzwerte in Kapitel 3 wurden folgende Einträge geändert und ergänzt:

  • Natriumbenzoat (als Benzoat)
  • Kaliumbenzoat (als Benzoat)
  • N-(3-Aminopropyl)-N-dodecylpropan-1,3- diamin
  • Benzoesäure
  • Bismutvanadiumtetraoxid
  • 1-Ethylpyrrolidin-2-on
  • Furan
  • 2-Phenoxyethanol
  • Naphthalin

Die Einträge zu Indium und seinen Verbindungen wurden berichtigt.
Die Einträge 2-Butoxyethanol, 2-Butoxyethyl-acetat, Fluoride, Naphthalin, Nitrobenzol, Phosphorpentoxid, Tetrachlorethylen (Per) und Zinn(II)-Verbindungen (anorganische) erhielten die Bemerkung „EU“.
In der CAS-Nummern-Aufzählung in Kapitel 4 wurden folgende Einträge ergänzt:

  • Benzoesäure
  • Furan
  • Natriumbenzoat (als Benzoat)
  • Kaliumbenzoat (als Benzoat)
  • N-(3-Aminopropyl)-N-dodecylpropan-1,3- diamin
  • 1-Ethylpyrrolidin-2-on
  • Bismutvanadiumtetraoxid

3. TRGS 905 „Verzeichnis krebserzeugender, keimzellmutagener oder reproduktionstoxischer Stoffe“

In der TRGS 905 wurde in Nummer 1 der Absatz 4 neu gefasst und in Nummer 3 in der Liste der Eintrag zu Blei-Metall gestrichen.

EnergieEffizienz-Messe am 28. und 29. August in Frankfurt/Main

Sie finden uns im August auf der Leitmesse für Energieeffizienz in Unternehmen, Kommunen und Immobilienwirtschaft.
Die EnergieEffizienz-Messe ist Treffpunkt für 2.500 nationale und internationale Fachbesucher. 400 Experten stellen an Messeständen und in rund 60 Programmpunkten aktuelle Lösungen und Trends rund um das Thema Energieeffizienz vor.

Wir würden uns freuen, Sie auf unserem Messestand begrüßen zu dürfen, um über die Themen „Energiemanagement“ und „Energieeffizienz in der Industrie“ ins Gespräch zu kommen.
Termin: 28. und 29.08.2018, 10:00 – 16:00 Uhr
Anschrift: IHK Frankfurt am Main | Börsenplatz 4 | 60313 Frankfurt am Main
Stand:
Plenarsaal 2. OG

Sie benötigen eine Gastkarte? Nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit uns auf.

Übergang von BS OHSAS 18001:2007 auf ISO 45001:2018

Mit dem Erscheinen der neuen Norm beginnt eine 3-jährige Übergangsfrist. Bis zum Ablauf der Übergangsfrist – am 11.03.2021 – behalten alle Zertifikate nach BS OHSAS 18001:2007 noch ihre Gültigkeit. Während der 3-jährigen Übergangsfrist haben die Normanwender ausreichend Gelegenheit, ihr Arbeitsschutzmanagementsystem an die neuen Anforderungen der ISO 45001:2018 anzupassen. Aufgrund der umfangreichen Änderungen durch die ISO 45001:2018 gegenüber der BS OHSAS 18001:2007 empfehlen wir allen Anwendern, sich rechtzeitig mit den Anforderungen der ISO 45001:2018 auseinanderzusetzen. Für die Umstellung der Zertifizierung von BS OHSAS 18001:2007 auf die ISO 45001:2018 stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl: # Umstellung im Rahmen eines regulären Überwachungs- oder Rezertifizierungsaudits mit einem zusätzlichen Mehraufwand ab 1,0 Audittag oder # Umstellung in einem separaten, außerplanmäßigen Umstellungsaudit unter Berücksichtigung von erforderlichen Mehraufwänden. Alle bestehenden Zertifikate nach BS OHSAS 18001:2007, die nicht innerhalb der 3-jährigen Frist umgestellt werden, verlieren ab dem 11.03.2021 ihre Gültigkeit.

ISO 45001 – Es geht los

Nach finaler Abstimmung, welche zum 25. Januar 2018 beendet wurde, ist der ISO/FDIS 45001 nunmehr freigegeben. Mit der finalen Veröffentlichung rechnen wir bis Ende Februar 2018. Unsere Experten stehen in den Startlöchern, um auch Ihr Arbeits- und Gesundheitsmanagementsystem nach dieser Norm zu auditieren.

Mehr Infos zu Arbeitsmanagementsystemen finden Sie hier.
Sie können auch gerne unsere Experten ansprechen.

Die Revision der DIN EN ISO 50001 kommt voran

Der internationale Standard für Energiemanagementsysteme wird aktualisiert und der Draft International Standard (DIS) ist mittlerweile erreicht. Der deutsche Entwurf DIN EN ISO 50001:2017 ist nun verfügbar.
Fünf Jahre nach der Veröffentlichung wurde im letzten Jahr der Revisionsprozess gestartet und somit das vor allem in Deutschland sehr beliebte Regelwerk zur Zertifizierung von Energiemanagementsystemen auf Aktualität geprüft. Rund 50% der weltweit durchgeführten Zertifizierungen erfolgten in Deutschland. Der Draft International Standard (DIS) wurde kürzlich veröffentlicht, d.h. die nationalen Normungsgremien können jetzt bis Mitte November über den Entwurf abstimmen.
Bereits heute schon klar ist, dass die sogenannte High Level Structure auch in der DIN EN ISO 50001:2017 Anwendung finden wird. Diese Struktur die auch beiden Regelwerken ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001 und ISO 45001 genutzt wird macht es Ihnen leichter integrierte Managementsysteme aufzubauen.

Wir werden Sie über die Änderungen weiter auf dem Laufenden halten und Sie zu gegebener Zeit mit weiteren Materialien und offenen Schulungen informieren.

Quelle: https://www.iso.org/2016/11/Ref2135.html

Förderprogramm Energiemanagementsysteme wird im Jahr 2017 fortgeführt

Ab dem 1. Januar 2017 gilt die neue Richtlinie für die Förderung von Energiemanagementsystemen vom 20. Dezember 2016. Die Förderrichtlinie (Richtlinie für die Förderung von Energiemanagementsystemen vom 20. Dezember 2016 (Fundstelle: BAnz AT 29.12.2016 B1)) wurde vor allem redaktionell überarbeitet. Eine wesentliche inhaltliche Änderung gegenüber der vorhergehenden Richtlinie ist die Streichung des Fördertatbestands der Testierung eines alternativen Systems gemäß Anlage 2 der SpaEfV. Alle übrigen Maßnahmen wie die Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems, die externe Beratung zur Einführung eines solchen, der Erwerb und die Installation von Messtechnik und Software sowie die Schulung von Mitarbeitern zu Energie- bzw. Managementbeauftragten werden weiterhin mit den bereits bekannten Fördersummen gefördert.

Veröffentlichung der ISO 45001 voraussichtlich erst im Frühjahr 2018

Die Internationale Norm ISO 45001 „Arbeitsschutzmanagementsysteme – Anforderungen mit Leitlinien zur Anwendung“ wird wohl nicht mehr im Jahr 2017 erscheinen. Auf der internationalen PC 283 Sitzung in Toronto (2016) zur Beratung der Kommentare aus dem Entwurf (DIS 1) wurde beschlossen, dass ein zweiter Norm- Entwurf (DIS 2) erforderlich ist. Die abschließende Sitzung der Working Group (WG 1) zur Beratung aller Kommentare und Einsprüche sowie zur Vorbereitung des DIS 2 findet im Februar 2017 in Wien statt. Somit ist erst im März/April 2017 mit dem DIS 2 und frühestens im Oktober/November 2017 mit dem Schlussentwurf (FDIS) zu rechnen. Vor diesem Hintergrund wird die Veröffentlichung der DIN ISO 45001 „Arbeitsschutzmanagementsysteme – Anforderungen mit Leitlinien zur Anwendung“ erst im Frühjahr 2018 erwartet. Quelle: www.iso.org

Kür statt Pflicht gewählt!

Caritasverband Koblenz e.V. wurde erfolgreich nach DIN EN ISO 50001:2011 zertifiziert

Wir sind nicht nur im industriellen Umfeld tätig! So standen unsere Auditoren Hans-Werner Lortz und Stefan Eckhardt vor der Herausforderung, das Energiemanagementsystems des Caritasverbandes Koblenz e.V. / CarMen gem. GmbH zu auditieren. Wie Martina Best-Liesenfeld, Direktorin der Caritas, bei der Übergabe der Zertifikate für das bestandene Zertifizierungsaudit bestätigte, entschied man sich bewusst für eine Zertifizierung. „Wir wollen schließlich nicht nur wissen, wofür wir wieviel Energie verbrauchen, sondern auch den Bedarf minimieren.“ An 16 unterschiedlichen Standorten wurde eine energetische Bestandsaufnahme durchgeführt und parallel eine normkonforme Dokumentation aufgebaut, die in das schon erfolgreich zertifizierte QM-System integriert wurde. Diese gelungene Integration sowie die Motivation und das Engagement aller Mitarbeiter für das Energiemanagementsystem waren für unser Auditteam auch ein herausragendes Merkmal des Caritasverbandes Koblenz e.V / CarMen gem. GmbH.

100. Energieeffizienz-Netzwerk gegründet

Was haben ein Fußballclub, ein Zoo und die Stadtwerke gemeinsam? Sie engagieren sich mit über 1.000 Unternehmen in Energieeffizienz-Netzwerken. Mit dem 100. Energieeffizienz-Netzwerk verdoppeln Bundesregierung und Wirtschaftsorganisationen innerhalb von neun Monaten die Zahl der Wissensplattformen. Ziel der Initiative ist es, bis zum Jahr 2020 rund 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke mit Industrie, Handwerk, Handel, Gewerbe und Energiewirtschaft zu etablieren. Insgesamt beteiligen sich seit Start im Dezember 2014 bereits mehr als 1.000 Unternehmen an der Initiative im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE). Das 100. Netzwerk, in Trägerschaft der Stadtwerke Bochum, vereint seit dem 7. Dezember 2016 den Bundesligazweitligisten VfL Bochum, den Tierpark Bochum und acht weitere Unternehmen und Einrichtungen aus der Region an einem Tisch. Auch wir sind als DMSZ in den Energieeffizienz-Netzwerken aktiv.

Gemeinsam mit der evm (Energieversorgung Mittelrhein AG) starten wir am 29. März 2017 ein Energieeffizienz-Netzwerk in Koblenz.

Für den Westerwald planen wir gemeinsam mit der evm im Herbst 2017 die Gründung eines weiteren Netzwerkes.

Mehr Informationen finden Sie hier…
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