Schnelle Ermittlung des Auditaufwandes pro Regelwerk

In MyDMSZ finden Sie unter: my.dmsz.de > Dateien > Gemeinsame Dateien > Auditierungsvorlagen eine Excel-Datei  mit dem Dateinamen: „_DMSZ_Auditaufwands_Kalkulation_Stand_20180723“, mit der Sie „in einfachen Zügen“ den Auditaufwand verschiedener „Einzel“ Regelwerke ermitteln können.

Bitte beachten Sie jedoch auch die Vorgaben bei einem Kombiaudit oder Stichproben-/Matrixverfahren usw.

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an die Zertifizierungsstelle wenden.

DIN EN ISO 9004 Qualitätsmanagement – Anleitung zum Erreichen nachhaltigen Erfolgs

Die DIN EN ISO 9004 „Qualitätsmanagement – Qualität einer Organisation – Anleitung zum Erreichen nachhaltigen Erfolgs“ mit dem Ausgabestand August 2018 wurde bereits veröffentlicht. Die DIN EN ISO 9004 bietet eine Anleitung, die, unter Verweisung auf die in ISO 9000:2015 festgelegten Qualitätsmanagementgrundsätze, Organisationen dabei unterstützen soll, nachhaltigen Erfolg in einer komplexen, anspruchsvollen und von permanenten Veränderungen geprägten Umgebung zu erzielen. Kollektiv angewendet können Qualitätsmanagementgrundsätze eine vereinheitlichende Grundlage für die Werte und Strategien einer Organisation bieten. Während sich ISO 9001:2015 darauf konzentriert, Vertrauen in die Produkte und Dienstleistungen einer Organisation zu schaffen, dient die DIN EN ISO 9004 dazu, Vertrauen in die Fähigkeit der Organisation zu erzeugen, nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

Auditor gesucht

Wir sind auf der Suche nach einem qualifizierten bzw. auch schon berufenen Auditor/in für ISO 9001 und ISO 14001 (und ggf. OHSAS / ISO 45001) in der Branche EA 16 „Herstellung von Zement, Kalk, Gips und Erzeugnissen aus Beton“ mit dem Schwerpunkt im Bereich „Herstellung/Erzeugnissen aus Beton“. Wir haben hier ggf. einen Kunden mit dem wir diese Branche erlangen könnten, nun fehlt nur noch ein Auditor mit der entsprechenden „Kompetenz und Leidenschaft“.

Wer sich angesprochen fühlt bzw. jemand passendes kennt (oder der jemand passendes kennt) kann sich gerne in der Geschäftsstelle melden!

Die DIN ISO 50003:2016-11 bedeutet keine Verschärfung der DIN EN ISO 50001:2011

Die DIN ISO 50003:2016-11 bedeutet keine Verschärfung der DIN EN ISO 50001:2011

Der DIN-Arbeitsausschuss NA 172-00-09 AA „Energieeffizienz und Energiemanagement“ hat eine Stellungnahme veröffentlicht zum Verhältnis der Normen ISO 50001 und ISO 50003

Die ISO 50003:2014 „Energiemanagementsysteme — Anforderungen an Stellen, die Energiemanagementsysteme auditieren und zertifizieren“ wurde 2014 auf internationaler Ebene veröffentlicht und im November 2016 als DIN ISO 50003:2016?11 in das Deutsche Normenwerk übernommen. Eine Reihe von Normanwendern befürchtet, die ISO 50003 würde die Anforderungen der ISO 50001 dahingehend verschärfen, dass zertifizierte Organisation nunmehr verpflichtet seien, die kontinuierliche Verbesserung ihrer energiebezogenen Leistung nachzuweisen.

Der national zuständige DIN-Arbeitsausschuss NA 172?00?09 AA „Energieeffizienz und Energiemanagement“ hat hierzu eine Stellungnahme erarbeitet. In dieser wird klargestellt, dass die ISO 50003 für nach ISO 50001 zertifizierte Organisationen keine zusätzlichen Anforderungen enthält.

DIN-Stellungnahme (PDF)

EnergieEffizienz-Messe am 28. und 29. August in Frankfurt/Main

Ihr findet uns im August auf der Leitmesse für Energieeffizienz in Unternehmen, Kommunen und Immobilienwirtschaft.

Die EnergieEffizienz-Messe ist Treffpunkt für 2.500 nationale und internationale Fachbesucher. 400 Experten stellen an Messeständen und in rund 60 Programmpunkten aktuelle Lösungen und Trends rund um das Thema Energieeffizienz vor.

Wir würden uns freuen, Euch auf unserem Messestand begrüßen zu dürfen, um über die Themen „Energiemanagement“ und „Energieeffizienz in der Industrie“ ins Gespräch zu kommen.

Termin: 28. und 29.08.2018, 10:00 – 16:00 Uhr
Anschrift: IHK Frankfurt am Main | Börsenplatz 4 | 60313 Frankfurt am Main
Stand: Plenarsaal 2. OG

Ihr benötigt eine Gastkarte? Nehmt bitte einfach Kontakt mit uns auf!

Neuer Leitfaden zu immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren

Das baden-württembergische Umweltministerium hat einen Leitfaden für die Durchführung von immissionsschutzrechtlichen Genehmigungs- und Anzeigeverfahren veröffentlicht. Er richtet sich an die Immissionsschutzbehörden im Land und an Unternehmen, die dem Bundes-Immissionsschutzgesetz unterliegende Anlagen errichten und betreiben wollen. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz regelt den Schutz von Menschen und Umwelt vor schädlichen Immissionen, die beim Betrieb von Anlagen entstehen können. Hierzu gehören insbesondere Lärm, Luftverunreinigungen und Erschütterungen.

Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz sind im Laufe der Jahre immer anspruchsvoller geworden. Verfahrensfehler können daher heute schneller dazu führen, dass Genehmigungen von den Gerichten aufgehoben werden. Der Leitfaden soll dazu beitragen, die erforderlichen Verfahren effizient und rechtssicher durchzuführen.

Eine Vielzahl neuer europarechtlicher, bundesrechtlicher und landesrechtlicher Vorschriften haben zusätzliche Anforderungen an die Genehmigungsverfahren gestellt. Hierzu gehören die Richtlinie über Industrieemissionen für große umweltrelevante Industrieanlagen, die Seveso-III-Richtlinie für sogenannte Störfallbereiche, das Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz und das neue Recht der Umweltverträglichkeitsprüfung des Bundes. Zu berücksichtigen sind auch Vorgaben des Klimaschutzgesetzes des Landes sowie die in Baden-Württemberg geltenden Vorschriften zur frühen Beteiligung der Öffentlichkeit im Vorfeld eines Genehmigungsantrages.

Der Leitfaden wurde von Praktikern aus der Verwaltung erarbeitet. Hinweise, Abbildungen und Checklisten sollen zum besseren Verständnis der zu beachtenden Verfahrensregeln beitragen.

Der Leitfaden ist auf der Internetseite des Umweltministeriums erhältlich (Link zur Themenseite des Ministeriums).
(Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg, gekürzt)

EnergieEffizienz-Messe am 28. und 29. August in Frankfurt/Main

Sie finden uns im August auf der Leitmesse für Energieeffizienz in Unternehmen, Kommunen und Immobilienwirtschaft.

Die EnergieEffizienz-Messe ist Treffpunkt für 2.500 nationale und internationale Fachbesucher. 400 Experten stellen an Messeständen und in rund 60 Programmpunkten aktuelle Lösungen und Trends rund um das Thema Energieeffizienz vor.

Wir würden uns freuen, Sie auf unserem Messestand begrüßen zu dürfen, um über die Themen „Energiemanagement“ und „Energieeffizienz in der Industrie“ ins Gespräch zu kommen.

Termin: 28. und 29.08.2018, 10:00 – 16:00 Uhr
Anschrift: IHK Frankfurt am Main | Börsenplatz 4 | 60313 Frankfurt am Main
Stand: Plenarsaal 2. OG

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Ermittlung und Beurteilung psychischer Belastungen

In Deutschland verpflichtet der Gesetzgeber jeden Arbeitgeber, Gefährdungen durch psychische Belastung zu ermitteln und entsprechend zu vermeiden. Er spezifiziert jedoch nicht, wie eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchzuführen ist. In einer Untersuchung wurden 37 qualitative betriebliche Fallstudien anhand teilstrukturierter Interviews mit betrieblichen Akteuren und Dokumenten dahingehend analysiert, ob und wie Arbeitgeber methodische Spielräume auch jenseits von normativen Empfehlungen nutzen, um Gefährdungen zu identifizieren. Die vielfältigen methodischen Herangehensweisen folgen drei Orientierungen, die mehr oder weniger gemeinsam verfolgt werden:

  • Messen und Bewerten definierter Konstrukte psychischer Belastung,
  • Erklären und Verstehen von Entstehungszusammenhängen problematischer, mit psychischer Belastung assoziierter Arbeitssituationen und
  • Erstellen eines (vermeintlich) rechtssicheren Dokuments zum Nachweis einer Gefährdungsbeurteilung

Grenzen dieser Herangehensweisen werden in den Fällen deutlich, in denen einseitig auf eine dieser Orientierungen fokussiert wird. Methodischer Entwicklungsbedarf wird insbesondere für (qualitative) Ansätze des „Erklärens und Verstehens“ aufgezeigt.

Der 16-seitige Ergebnisbericht findet sich auf der Homepage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) (Link zum BAuA-Bericht in pdf-Form).

(Quelle: BAuA, gekürzt)

Änderung Energiesteuergesetz „Bestimmte Prozesse“

Ab dem 01.01.2018 gelten für die Beantragung von Steuerentlastungen für bestimmte  Prozesse und Verfahren (§ 51 EnergieStG) teilweise neue Voraussetzungen.

Betroffen sind ausschließlich Betreiber von thermischen Nachverbrennungsanlagen (TNV = Reinigung belasteter Abluft).

Bisher hat es ausgereicht, um eine Erstattung der Energiesteuer zu erhalten, das Energieerzeugnis in einer TNV schlicht zu verheizen. Jetzt ist neben dem Verheizen ein zweiter Verwendungszweck Voraussetzung: Der sogenannte Dual-Use-Prozess. Dies bedeutet, dass das Energieerzeugnis selbst, seine chemischen Bestandteile oder dessen Verbrennungsprodukte (üblicherweise Kohlendioxid) verfahrenstechnisch bzw. chemisch für die thermische Abfall- oder Abluftbehandlung zwingend erforderlich sind.“ (Quelle: zoll.de)

Aufgrund der neuen Bestimmungen wird bei Antragsstellung ab 2018 eine aktualisierte Betriebserklärung notwendig. Da es bei den Hauptzollämtern noch keine einheitliche Vorgehensweise zu den neuen Richtlinien gibt, empfiehlt es sich mit unterjährigen Anträgen zu warten, bis mehr Klarheit herrscht.

Technische Regeln für Gefahrstoffe

Anfang Mai 2018 wurden auf der Homepage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin drei Technische Regeln für Gefahrstoffe in geänderter und ergänzter Fassung veröffentlicht:

1. TRGS 220 Nationale Aspekte beim Erstellen von Sicherheitsdatenblättern“

In der Anlage zur TRGS 220 wurde

  • in Nummer 4.2 Absatz 6 neu gefasst und wurden die Absätze 7 und 8 gestrichen.
  • in Nummer 4.4.1 Absatz 2 wurde Satz 4 neu gefasst.
  • in Nummer 4.4.6 Absatz 3 wurde in der Tabelle der Eintrag zu 2-Butoxyethanol geändert.

Außerdem wurde eine ganze Reihe von redaktionellen Änderungen vorgenommen.

2. TRGS 900 „Grenzwerte“

In der TRGS 900 in Kapitel 3 unter „Bemerkungen“ muss es in Nummer (3) im Klammerausdruck „krebserzeugend Kategorie 1B“ heißen.
Außerdem wird folgende neue Nummer (27) angefügt: „Für die Schleifmittelindustrie gilt gemäß der registrierten Verwendung nach der EU-REACH-Verordnung bis 28. Februar 2023 ein AGW von 5 mg/m3.“
In der langen Liste der Arbeitsplatzgrenzwerte in Kapitel 3 wurden folgende Einträge geändert und ergänzt:

  • Natriumbenzoat (als Benzoat)
  • Kaliumbenzoat (als Benzoat)
  • N-(3-Aminopropyl)-N-dodecylpropan-1,3- diamin
  • Benzoesäure
  • Bismutvanadiumtetraoxid
  • 1-Ethylpyrrolidin-2-on
  • Furan
  • 2-Phenoxyethanol
  • Naphthalin

Die Einträge zu Indium und seinen Verbindungen wurden berichtigt.
Die Einträge 2-Butoxyethanol, 2-Butoxyethyl-acetat, Fluoride, Naphthalin, Nitrobenzol, Phosphorpentoxid, Tetrachlorethylen (Per) und Zinn(II)-Verbindungen (anorganische) erhielten die Bemerkung „EU“.
In der CAS-Nummern-Aufzählung in Kapitel 4 wurden folgende Einträge ergänzt:

  • Benzoesäure
  • Furan
  • Natriumbenzoat (als Benzoat)
  • Kaliumbenzoat (als Benzoat)
  • N-(3-Aminopropyl)-N-dodecylpropan-1,3- diamin
  • 1-Ethylpyrrolidin-2-on
  • Bismutvanadiumtetraoxid

3. TRGS 905 „Verzeichnis krebserzeugender, keimzellmutagener oder reproduktionstoxischer Stoffe“

In der TRGS 905 wurde in Nummer 1 der Absatz 4 neu gefasst und in Nummer 3 in der Liste der Eintrag zu Blei-Metall gestrichen.